Immer mehr private Haushalte und Unternehmen setzen auf Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Diese dezentralen Stromquellen müssen nicht nur in das Netz integriert, sondern auch in Echtzeit koordiniert werden. Genau hier setzen Smart Grids – also intelligente Stromnetze – an.
Die Elektroplanung ist seit jeher ein Spiegel technologischer Entwicklungen. Doch wie wird sich dieser Bereich in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln? Die Kombination aus Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und erneuerbaren Energien wird die Elektroplanung bis 2045 grundlegend verändern – sowohl in der Technik als auch in den Anforderungen an die Planer selbst.
Der Wandel zu einer klimaneutralen Energieversorgung stellt viele Branchen vor neue Herausforderungen. Vor allem im Wohn- und Gewerbebau erwarten Bauherren heute Lösungen, die Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit vereinen. Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur für E-Mobilität gehören längst zu den Standardanforderungen. Die Elektroplanung muss sich deshalb zunehmend mit Fragen der Energieerzeugung, Energiespeicherung und des intelligenten Energiemanagement