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Der Schlüssel zum Erfolg: 5 Schritte zum Aufbau eines effizienten Datennetzwerks



Ein gut funktionierendes Datennetzwerk ist heutzutage für Unternehmen unverzichtbar. Es bildet das Rückgrat der Kommunikation und des Datenaustauschs innerhalb einer Organisation. Egal, ob es sich um ein kleines Unternehmen oder ein großes multinational tätiges Unternehmen handelt, der Aufbau eines effizienten Datennetzwerks ist von entscheidender Bedeutung. In diesem Blogbeitrag werden wir uns mit den Grundlagen und wichtigen Aspekten des Aufbaus eines Datennetzwerks beschäftigen.



1. Planung und Design


Der erste Schritt beim Aufbau eines Datennetzwerks besteht darin, eine umfassende Planung durchzuführen. Es ist wichtig, die Anforderungen des Unternehmens zu verstehen und die Ziele des Netzwerks festzulegen.

  • Welche Art von Daten wird übertragen?

  • Wie viele Benutzer werden das Netzwerk nutzen?

  • Welche Dienste und Anwendungen werden benötigt?

Dazu kommen Fragen zur Gegebenheit des Bauvorhabens wie zum Beispiel:

  • Was sind die Wandstärken, durch die das WLAN senden muss?

  • Wo müssen welche Art von Datenleitungen verlegt werden, bzw. wo dürfen diese nicht verlegt werden?

  • Welche vorhandene Infrastruktur kann für welche Zwecke wiederverwendet werden?

  • Welche Art der Automation wird benötigt and wie wird deren Anbindung realisiert?

Diese Fragen müssen beantwortet werden, um eine solide Grundlage für das Netzwerkdesign zu schaffen.



2. Auswahl der Netzwerkkomponenten


Die Auswahl der richtigen Netzwerkkomponenten ist ein weiterer wichtiger Schritt. Dazu gehören:

  • Router

  • Switches

  • Firewalls

  • Access Points

  • Server

  • Datendosen

  • Kabel

  • weitere Netzwerkgeräte

Für eine nachhaltige Planung ist es wichtig, zwischen qualitativ hochwertige Komponenten und bereits vorhandenen Ressourcen zu wählen.

Die Anforderungen des Netzwerks und gleichzeitig zukünftiges Wachstum berücksichtigend muss auch die Auswahl der aktiven IT-Infrastruktur so geplant sein, dass sie den Anforderungen gerecht wird. Die Skalierbarkeit der Komponenten ist ein entscheidender Faktor, da das Netzwerk möglicherweise erweitert werden muss, wenn das Unternehmen wächst.


Dies beinhaltet zunächst eine Berechnung der Momentanlast an den Knotenpunkten wie Switches und WLAN-Access-Points und eine perspektivische Entwicklung über die Entwicklung dieser Last für den Zeitraum bis zur nächsten geplanten Revision der IT-Infrastruktur.


Diese Betrachtungen gehen in der Regel 10 bis 20 Jahre voraus, damit unterliegen sie also einer gewissen Unsicherheit. Da der Aufwand für Anschaffung und Haltung der Technik mit der Erwarteten Leistung korreliert, wird je nach Situation abgewogen inwiefern man sich eventuelle Sicherheit (bis zu einem gewissen Grad) erkauft oder Risiken in Kauf nimmt.




3. Netzwerktopologie


Die Netzwerktopologie beschreibt die physische und logische Struktur des Netzwerks. Die gängigsten Topologien sind:

  • Bus

  • Ring

  • Stern

  • Mesh

Die Auswahl der richtigen Topologie hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab. Eine sternförmige Topologie mit zentralem Switch ist beispielsweise in den meisten Fällen die beste Wahl, da sie eine einfache Verbindung und Verwaltung der Geräte ermöglicht.


In der Regel entscheidet man sich für sternförmige Netze. Diese haben gerade im professionellen Einsatz den Vorteil der Betriebssicherheit, da Knotenpunkte in der Regel räumlich getrennt sind und von daher besser gewartet und gesichert werden können. Dazu kommt, dass durch deren nahezu universellen Einsatz die Kompetenzen unter den Fachkräften weit verbreitet sind und die begleitenden IT-Lösungen in dem Bereich als ausgereift gelten.


Eine Ausnahme stellen gelegentliche WLAN und IOT-Strukturen dar. Diese befinden sich oft an, für Kabel ungünstig erreichbaren Orten und sind untereinander mit einem Mesh-Netzwerk verbunden. Solche Strukturen gelten aber immer auch als Schwachpunkte, werden gemeinhin vermieden, werden gesondert abgesichert und von sensiblen Netzwerkkomponenten entkoppelt.



4. Netzwerksicherheit


Die Sicherheit des Datennetzwerks ist von entscheidender Bedeutung, da es potenziell sensible und vertrauliche Informationen enthält. Es ist wichtig, eine umfassende Sicherheitsstrategie zu entwickeln, die Firewalls, Intrusion-Detection/-Prevention Systems, Verschlüsselung und Zugriffskontrollen umfasst. Regelmäßige Updates und Patching der Netzwerkkomponenten sind ebenfalls unerlässlich, um Schwachstellen zu minimieren und Angriffe zu verhindern.


Dazu gehören Überlegungen zur Trennung der Subnetze ebenso wie die Planung der Anschlüsse. Wenn eine Netzwerkdose die eventuell gebraucht wird zwar da ist aber diese nicht mit dem Switch verbunden ist, kann darüber auch kein Schaden angerichtet werden. Bei einem WLAN ist das schon komplizierter. Grundsätzlich soll das überall erreichbar sein, das heißt aber auch, dass es überall angreifbar ist. Hier gibt es auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten zur Identifikation, Zuordnung und Kontrolle. Trotz allem ist der WLAN-Verkehr an sich zwar bestenfalls verschlüsselt aber immer „mitlesbar“. Deshalb ist sensible Infrastruktur eher nicht am WLAN direkt untergebracht.

Grundsätzlich wird der Zugang zum Netzwerk (ob WLAN oder nicht) über einen zentralen Dienst geregelt. Dieser prüft zum einen die Anmeldungsdaten der Benutzer (Benutzername + Passwort, Zertifikat, Hardware ID oder Biometrische Daten) und ordnet die Ressourcen, wie spezielle Netzwerkordner oder Zugriff auf zentrale Dienste, entsprechend zu.


Die wichtigste Komponente in der Sicherheit ist aber die Bildung und Handlungsfähigkeit der einzelnen Mitarbeitenden. Deshalb sind Weiterbildungen zum Thema IT-Sicherheit unerlässlich und sind nahezu überall ein fester Bestandteil einer selbstbewussten digitalen Unternehmenskultur.



5. Netzwerküberwachung und -management


Ein erfolgreiches Datennetzwerk erfordert eine kontinuierliche Überwachung und effektives Management. Netzwerkadministratoren sollten Tools verwenden, um den Netzwerkverkehr, die Leistung, die Auslastung und andere wichtige Parameter zu überwachen. Auf diese Weise können potenzielle Engpässe oder Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Ein effizientes Netzwerkmanagement umfasst auch regelmäßige Backups, Aktualisierungen und die Verwaltung von Benutzerkonten.


In der kontinuierlichen Messung des Datennetzwerkes können sich zum einen Engpässe abzeichnen und zum anderen Überkapazitäten festgestellt werden. Der vorher festgelegte Plan kann so an den Arbeitsalltag angepasst werden. Dazu können Unregelmäßigkeiten ein Fehlverhalten einzelner Komponenten anzeigen oder ein Hinweis über eine falsche Konfiguration oder eine falsche Verwendung sein.


Der Aufbau eines Datennetzwerks erfordert

  • sorgfältige Planung

  • kluge Entscheidungen

  • kontinuierliche Wartung

Es ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, da ein gut konzipiertes und gut verwaltetes Netzwerk die Produktivität steigert, die Zusammenarbeit verbessert und das Unternehmen wettbewerbsfähig hält. Indem man die oben genannten Aspekte berücksichtigt, kann man sicherstellen, dass das Datennetzwerk die Anforderungen erfüllt und das Unternehmen erfolgreich unterstützt.


Fazit


Abschließend lässt sich sagen, dass der Aufbau eines Datennetzwerks keine einfache Aufgabe ist, aber mit der richtigen Planung und dem richtigen Vorgehen kann ein stabiles und effizientes Netzwerk geschaffen werden. Eine gute Planung lohnt sich. Unternehmen sollten in Experten investieren, die über das erforderliche Fachwissen verfügen, um ein zuverlässiges und sicheres Netzwerk aufzubauen und zu verwalten. Ein gut gestaltetes Datennetzwerk ist der Schlüssel zum Erfolg in der heutigen vernetzten Welt.



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